Pfarrbrief für das Bachlertal   

SONNTAG 17.Januar 2. SONNTAG IM JAHRESKREIS                                      

   1.Les.:  1Sam 3,3b-10.19 / 2.Les.:  1Kor 6,13c-15a.17-20/  Ev: Joh 1, 35-42    

9.45 Uhr               Messfeier Richard Stadler f+ Eltern und z.E.d.hl. Sebastian

GG:                     Johann Bergmaier, sen. f+ Ehefrau Rosa Bergmaier

                       

Donnerstag  21. Januar                 Hl. Agnes

18.30 Uhr            Rosenkranz

19.00 Uhr            Messfeier Fam. Lichtinger f+ Verwandtschaft

GG:                      Ludwig Maier f+ Eltern und Geschwister

                             Anna Kammermayer f+ Bruder und Angehörige

                                                                                    

SONNTAG 24.Januar 3. SONNTAG IM JAHRESKREIS                                      

                   1.Les.:  Jona 3,1-5.10 / 2.Les.:  1Kor 7,29-31 /  Ev: Mk 1,14-20   

8.30 Uhr               Messfeier für die Pfarrgemeinde

GG:                     Renate Lichtinger f+ Freundin Monika

                            f+ Rosa Bergmann

                            Elfriede Schrems f+ Eltern und Großeltern

                            Alois Burgmeier f+ Eltern u. Schwager Sebastian Schmid

                            Frieda Stadler f+ Ehemann Josef Stadler u. Angehörige

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Sternsingeraktion.

Bis zum 23.Januar können sie Ihre Opfergabe für die Sternsingeraktion bei den Geschäften Limmer, Ebner, Pritscher in die Opferbüchse einwerfen. DANKE.

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Heiliger Sebastian, Schutzpatron gegen die Pest.

Vom 12.bis 20.Januar beten wir in Grafentraubach jeweils ein Novene zum Hl. Sebastian Hl. Messe mit Rosenkranz vor Ausgesetztem Allerheiligsten . Die Bevölkerung ist herzlich eingeladen!

-      Der Bittgang nach Graßlfing entfällt -

 Der seit dem 4. Jahrhundert verehrte römische  Märtyrer Sebastian war ein Soldat in der Prätorianergarde des heidnischen Kaisers Diokletian (284-305). Als während der Diokletianischen Christenverfolgungen bekannt wurde, dass auch der junge Gardesoldat ein heimlicher Christ war, wurde Sebastian verhaftet. Nackt an einen Baum gebunden, diente er den Bogenschützen als Zielscheibe; von Pfeilen durchbohrt, wurde er für tot gehalten. Als die Christin Irene, die Witwe des Märtyrers Kastulus, ihn bestatten wollte, entdeckte sie, dass Sebastian noch lebte und pflegte ihn gesund.

Nachdem Sebastian danach erneut vor den Kaiser trat und sich zu seinem Glauben bekannte, ließ dieser ihn in der Arena zu Tode prügeln und den Leichnam in die Cloaca maxima, einen städtischen Abflussgraben in der Nähe des Tiber, werfen – der Überlieferung nach am 20. Januar 288. Fromme Christen bestatteten ihn heimlich in dem Gräberfeld „ad catacumbas“ (in der Senke) vor den Toren Roms, von dem sich der Name für die unterirdischen römischen Friedhöfe, die Katakomben, ableitet. Da an diesem Ort im 4. Jahrhundert auch die beiden Apostelfürsten verehrt wurden, errichtete Kaiser Konstantin nach seiner Legalisierung des Christentums hier eine Petrus und Paulus geweihte Kirche. Doch die Sebastiansverehrung überstieg schon bald das Apostelandenken; die alte Apostelkirche wird seit dem Mittelalter als Basilika San Sebastiano fuori le mura bezeichnet.

Sebastians Aufstieg zu einem der beliebtesten Heiligen überhaupt hängt mit seiner Funktion als Pestheiliger zusammen. Sie begann im Jahr 680 mit einem Pestausbruch in Rom, der durch das Abhalten einer Prozession mit den Sebastiansreliquien gestoppt werden konnte