Pfarrbrief für das Bachlertal   

Sonntag 29. März          4. Fastenwoche

für die Pfarrgemeinde

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Dienstag 31. März         Maria Ganser f+ Ehemann

Donnerstag  2. April     Fam. Korber f+ Vater z. Stg. 

Sonntag 5.April            1. Passionssonntag

               für die Pfarrgemeinde

Informationen für die Pfarrei Grafentraubach und Hofkirchen. 

Aufgrund der allgemeinen Situation entfallen alle öffentlichen Gottesdienste.

Die Priester sind gehalten dennoch alleine zu zelebrieren. Denn das Hl. Messopfer ist die Fortsetzung des Kreuzesopfers von Kalvaria (KonzilSC47)

Papst Paul VI. meint, wenn er die Priester zur täglichen Zelebration auffordert, sie würden so „am meisten zum Heil des Menschengeschlechtes beitragen. 

Pfr. Rohrmeier zelebriert in Hofkirchen ( nicht in Asbach/Weichs)

Am Dienstag und Donnerstag jeweils um 19.00 Uhr; am Sonntag zur gewohnten Stunde um 9.45 Uhr sein. 

In Grafentraubach wird die hl. Messe jeden Tag um 7.30 sein; außer am Sonntag, um 8.30 Uhr 

Durch eine Glockenzeichen wird  der Öffentlichkeit angekündigt: der Beginn der hl. Messe die hl. Wandlung, so können sich die Gläubigen von Zuhause die hl. Messe mit beten und sich dem Opfer Christi vereinigen. 

Die Kirchen sind grundsätzlich geöffnet, um zum stillen Gebet beim HERRN im Tabernakel zu verweilen.

 

Segnet euch oft mit dem Weihwasser. Segnet alles, die Speisen und die Gegenstände, die ihr gebraucht. Tragt die Wunderbare Medaille bei Euch und damit verbunden betet oft „ O Maria ohne Sünde empfangen, bitte für uns, die wir unsere Zuflucht nehmen.“ Das Vertrauen auf die Wirkmacht des Übernatürlichen ist hier wichtig. Es ersetzt sicher nicht unser vernünftiges Handeln, aber die Übernatur kommt unserem Tun zu Hilfe. 

Das Beichtsakrament kann derzeit nicht im Beichtstuhl abgehalten werden, wegen des geringen Abstands. Sollte es noch möglich  am Samstag vor Palmsonntag, dann verlegen wir die Beichte in die Sakristei, dort wird eine Trennwand aufgestellt, damit der Beichtende genügend Abstand halten kann.

Grundsätzlich gilt: Sündenvergebung ist nur möglich durch Beichte und Absolution. Wenn das nicht möglich ist, erinnert der Papst daran, dass die Corona-Kranken und die damit verbundenen Ärzte, Pflegepersonal. Die Reue über ihre Sünden erwecken sollen. Das Gebet sprechen: Vater unser.. Gegrüßt seist du Maria.. Ich glaube an Gott… - verbunden mit dem Vorsatz, bei nächster Möglichkeit die Beichte nachzuholen. Gott, wendet sich dem reumütigen Menschen schnell und gerne zu. (siehe KKK 1483/1484 ) 

Eine kirchliche Beisetzung/Begräbnis kann nur mit den engsten Familienmitgliedern stattfinden. Der Priester kann an diesem Tag eine Requiem Messe feiern, aber ohne Angehörigen und Volk. 

Ich werde Euch alle mit dem Allerheiligsten segnen!                                                    

Möge der HERR seine schützende Hand über jeden von uns halten.

 

ANKÜNDIGUNG für  MARIÄ VERKÜNDIGUNG

 

Am kommenden Freitag, dem 27. März 2020 leitet Papst Franziskus um 18 Uhr ein Gebet auf dem (menschenleeren) Vorplatz des Petersdoms. Der Heilige Vater wird sich in einer Ansprache an die Gläubigen wenden und dann das Allerheiligste Altarsakrament aussetzen,

um abschließend den Segen "Urbi et orbi" (der Stadt und dem Erdkreis) zu spenden. 

Auch dazu sind alle Kirchenglocken im Bistum zu läuten.

 

Hirtenwort
Das bereits angekündigte Hirtenwort des Bischof für den kommenden Sonntag werden wird in der Kirchen in Druckfom aufliegen.

 

Am kommenden Sonntag, den 29. März sollte die jährliche MISEREOR-KOLLEKTE stattfinden.

In den Kirchen liegen Opfertüten auf die Sie verwenden können und in der Kirche im Opferstock einwefen können. Es hängt aber an den Opfertüten auch eine Einzahlungsschein, mit dem Sie auch auf der Bank die Einzahlung tätigen können. Vergelt's Gott!

 

Vollkommener Ablass während der Corona-Pandemie!

Alle Gläubigen können unter den besonderen Umständen der Corona-Pandemie einen vollkommenen Ablass gewinnen - Apostolische Pönitentiare hat die Bedingungen dafür bekannt gegeben

Die Apostolische Pönitentiare hat eine großzügige Ablassregelung während der Corona-Pandemie erlassen.

Gläubige, die mit dem Coronavirus infiziert und in Quarantäne sind, können einen vollkommenen Ablass gewinnen, wenn sie sich von jeder Sünde abwenden, über die Medien geistig an der Feier einer Heiligen Messe teilnehmen, den Rosenkranz oder den Kreuzweg beten oder andere Formen der Anbetung wählen, oder wenn sie zumindest das Glaubensbekenntnis und das Vater unser beten sowie die Jungfrau Maria anrufen und ihr Leiden im Geist des Glaubens an Gott und für ihre Brüder und Schwestern aufopfern. Sie müssen den Willen haben, die üblichen Bedingungen des Ablasses (sakramentale Beichte, Teilnahme an der Eucharistiefeier mit Empfang der Kommunion und Gebet auf Meinung des heiligen Vaters) so bald wie möglich zu erfüllen.

Medizinisches Personal, Familienmitglieder und alle, die sich im Dienst an den Kranken dem Risiko einer Infektion aussetzen können unter den gleichen Bedingungen einen vollkommenen Ablass gewinnen.

Alle Gläubigen können unter den genannten Bedingungen ebenfalls einen vollkommenen Ablass gewinnen. Dies ist auch möglich, wenn sie das Allerheiligste besuchen, an einer eucharistischen Anbetung teilnehmen oder die Heilige Schrift eine halbe Stunde lang lesen, den Rosenkranz oder den Kreuzweg beten oder den Barmherzigkeitsrosenkranz beten, um Gott um ein Ende der Epidemie anzuflehen, oder um Hilfe für die Betroffenen oder die ewige Erlösung für die Verstorbenen zu erbitten.

Sterbende, denen das Sakrament der Krankensalbung und die letzte Wegzehrung nicht gespendet werden kann, können ebenfalls einen vollkommenen Ablass gewinnen, wenn sie die entsprechende innere Haltung haben. Ihnen wird empfohlen, ein Kreuz zu betrachten. Die üblichen Bedingungen für die Gewinnung des Ablasses werden von der Kirche „nachgeholt“.

Das Heil der Seelen ist oberstes Gesetz der Kirche 

Die Corona-Krise macht es fast unmöglich, einen Priester aufzusuchen, um zu beichten und die Lossprechung zu erhalten. 

Was kann man in dieser Situation tun? 

In derartige Notlage ist es dennoch möglich, sich mit Gott zu versöhnen. Der Katechismus der Katholischen Kirche sagt (KKK1451,1452): Wenn du keinen Priester im Beichtsuhl findest, dann spricht Gott – er ist dein Vater -, sag ihm die Wahrheit und bitte ihn aus ganzem Herzen um Vergebung.“

 Sprich ein Bußgebet (z.B. Ps 51) und versprich dabei, bei der ersten sich bietenden Gelegenheit, die sakramentale Beichte aufzusuchen.

Auf diese Weise wirst du in die Gnade Gottes wieder zurückkehren. 

Was ist die Vollkommene Reue?  

Das Konzil von Trient erklärt dazu:

„Vollkommene“ Reue, so heißt es da wörtlich, „lässt die lässlichen Sünden nach“. Sie erlange sogar die Vergebung der Todsünden, „wenn sie mit dem festen Entschluss verbunden ist, sobald als möglich das sakramentale Bekenntnis nachzuholen“. Als vollkommen gilt die Reue, wenn sie „aus der Liebe zu Gott, der über alles geliebt wird, hervorgeht“, so der Katechismus.  

Und er zitiert das Konzil von Trient mit den Worten, Reue sei „der Seelenschmerz und der Abscheu über die begangene Sünde, verbunden mit dem Vorsatz, fortan nicht zu sündigen“.